Tresore im Test – wie findet man das passende Modell?
Welcher Tresor wann der richtige ist, hängt natürlich zuerst von seiner Größe ab. Je nachdem, was darin verwahrt werden soll, braucht er die richtigen Maße, doch sie allein bestimmen noch lange nicht, wann die optimalen Bedingungen geschaffen werden können. Die Sicherheitsstufe eines Tresors ist ebenso entscheidend, denn sie kommt spätestens mit dem Versicherungsschutz ins Spiel.
Was will ich im Tresor aufbewahren?
Damit die Versicherungen in einem Schadenfall einspringen, muss der Tresor bestimmte Anforderungen erfüllen. Es gibt fünf verschiedene Sicherheitsstufen, von denen jede Werte bis zu einer bestimmten Summe schützen kann. Je wertvoller der Inhalt eines Tresors ist, desto höher muss auch die Sicherheitsstufe sein. Ist der Inhalt beispielsweise etwa 50.000.- Euro wert, so muss er in Sicherheitsstufe I eingestuft worden sein, damit Versicherungen im Schadenfall eine Leistung erbringen. Auf der Innenseite einer Tresortür ist die Sicherheitsstufe des Modells vermerkt und im persönlichen Gespräch mit einer Versicherung lässt sich schnell klären, welche Stufe gewählt werden muss.
Einmauern oder verankern?
Tresore bieten Schutz, doch sie können ihren Inhalt nur richtig schützen, wenn sie nicht im Ganzen gestohlen werden können. Da die meisten Diebe einen Tresor nicht vor Ort öffnen, sondern ihn einfach komplett mitnehmen, empfiehlt es sich den Tresor einzumauern oder zu verankern, denn damit lässt er sich nicht mehr so einfach mitnehmen. Tresore bis zu einem Gewicht von einer Tonne haben deshalb eine Vorrichtung dazu. In der Regel werden sie im Fußboden verankert oder wenn dieser mit Holzdielen ausgestattet ist, an der Wand. Die Versicherungen überprüfen in der Regel auch die Verankerungen, ehe sie die Haftung für den Inhalt eines Tresors übernehmen und daher sollten hier nur versierte Profis Hand anlegen. Eine andere Möglichkeit ist das Einmauern des Tresors und wer diese Lösung bevorzugt, sollte schon beim Hausbau daran denken. Mieter einer Wohnung müssen diese Variante natürlich vorher mit dem Vermieter absprechen, da es sich hier um eine bauliche Veränderung handelt, die nicht ohne Zustimmung des Besitzers erfolgen darf.