Stiftung Warentest – Fernseher im Preisvergleich
Bei der Stiftung Warentest handelt es sich um eine deutsche Verbraucherorganisation. Sie wurde Ende 1964 gegründet und untersucht und vergleicht Waren und Dienstleistungen. Um unabhängig zu sein, wird die Stiftung Warentest aus Steuermitteln finanziert. Eine der vielen Produktgruppen, die begutachtet werden, sind Fernseher. Beim Vergleich der Geräte werden 5 Eigenschaften beurteilt: Bildqualität, Ton, Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften. Der Preisvergleich spielt beim Test allenfalls beim Gesamturteil eine Rolle.
Auf dem Markt der Fernsehgeräte haben sich in jüngster Zeit zahlreiche Veränderungen ergeben. Für die Verbraucher zeigt sich als erfreulicher Trend, dass sich die Preise nach unten entwickeln. Das liegt daran, dass die Technologien für die Herstellung von Flachbildschirmen ausgereift sind und dadurch die Herstellungskosten sinken. Außerdem drängen neue 3-D-Fernseher auf den Markt, die ebenfalls Druck auf die Preise der anderen Geräte ausüben. Nachdem Röhrengeräte über viele Jahrzehnte den Markt dominierten, spielen sie heute bei einem Preisvergleich keine Rolle mehr, da sie kaum noch angeboten werden. Plasmafernseher sind ebenfalls nicht mehr gefragt, da sie zwar brillante Bilder liefern aber zu viel Strom verbrauchen.
Um einen realistischen Preisvergleich zu erhalten, werden die Geräte in die Kategorien kleine, mittlere und Großgeräte eingeteilt. Kleine Fernseher haben eine Bildschirmdiagonale bis 70 Zentimeter, mittlere Fernseher weisen Bildschirmdiagonalen von 71 bis 99 Zentimetern auf und Großgeräte beginnen ab einer Bildschirmdiagonale von 100 Zentimetern. Die Preise der Geräte schwanken innerhalb weiter Grenzen. Hier sind die Angaben der Stiftung Warentest nur Orientierungshilfen. Es gibt immer wieder Sonderangebote, bei denen man viel Geld sparen kann. Besonders während der Weihnachts- oder Osterzeit findet man oft sehr günstige Angebote, sowohl im örtlichen Fachhandel als auch in entsprechenden Onlineshops.